01 Unbezahlt
Das Angebot noch schnell abends fertig machen. Die Kalkulation zum wiederholten Mal in Excel nachrechnen. Das Gutachten, das eigentlich schon raus sein sollte. Deine teuerste Zeit verbrennst du mit Arbeit, für die dich kein Auftraggeber bezahlt.
02 Lizenzen sind da
Copilot ist lizenziert, ChatGPT oder Claude läuft nebenbei, aber sobald es ernst wird, baust du das Angebot doch wieder nach alten Mustern in Word und erstellst das Protokoll wieder selbst. Du kratzt an der Oberfläche und weißt es auch.
03 Grenze erreicht
Du bist an der Kapazitätsgrenze: Aufträge musst du inzwischen teilweise ablehnen. Mehr Kunden gingen nur mit mehr fähigen Leuten, aber die Stelle ist seit Monaten offen, und die Bewerbungen sind zum Verzweifeln. Es hängt weiter alles an dir als Inhaber.
04 Einzelkämpfer
Abends am PC, wenn der Arbeitstag eigentlich vorbei ist, baust du schnell noch zwei Kalkulationen irgendwie mit ChatGPT zusammen — allein. Dein Team soll schon längst auch KI gewinnbringend in deinem Betrieb nutzen, aber ein System, das du ausrollen kannst, hast du bisher nicht gefunden.
05 Fühlt sich falsch an
Dein Kunde schickt dir sensible Unterlagen, und eigentlich würde KI dir hier viel Arbeit abnehmen. Aber dann die Frage in deinem Kopf: Wo landen die Daten jetzt eigentlich? Was passiert, wenn ich es hier einfach hochlade? Gibt es überhaupt eine DSGVO-fähige Alternative für mich? Die Zusammenarbeit mit KI fühlt sich teilweise an wie eine OP am offenen Herzen.
06 Output: Kraut und Rüben
Mal ist das Ergebnis top, mal Schrott — jedes Mal eine andere Struktur, nichts, was du replizieren kannst. Einmal hat dir die KI sogar einen kompletten Termin frei erfunden. Du traust dem Output nichts Wichtiges mehr an.